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Große Nachfrage in Frankfurter Post-COVID-Ambulanz

Freitag, 22. Juli 2022

/Dzmitry, stock.adobe.com

Wiesbaden/Frankfurt – Die Post-COVID-Ambulanz am Frankfurter Universitätsklinikum soll aufgrund der hohen Nachfrage nach Beratungen umstrukturiert werden. Derzeit gebe es keine freien Termine, berichteten die beiden leitenden Professoren, die Infektiologin Maria Vehreschild und der Pneumologe Gernot Rohde.

Künftig werde es eine zentrale Stelle für den Erstkontakt geben, so heißt es in der Mitteilung. Dort sollen die Mitarbeiter die Patienten befragen und untersuchen sowie frühere Befunde begutachten.

Je nach Schwerpunkt der Beschwerden würden die Betroffenen dann in spezialisierte Ambulanzen des Klini­kums weitervermittelt, etwa die Pneumologie, aber auch Kardiologie, Neurologie, Psychiatrie und Rheuma­tologie.

„Der Ansturm der Patienten reißt nicht ab“, sagte Rohde, es gebe eine lange Warteliste. „Neue Termine können wir, Stand jetzt, frühestens Ende des Jahres vergeben.“ Er hoffe, dass die neue Struktur der Ambulanz die Lage entspanne. „Ziel ist, dass wir dann mindestens zehn Patienten am Tag sehen können.“

Weitere universitäre Post-COVID-Ambulanzen gibt es in Hessen nur noch in Gießen und Marburg. „Der Bedarf ist da“, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne).

„Wenn die Nachfrage so bleibt, wie sie ist, kann ich mir vorstellen, dass das Angebot verstetigt wird.“ Das hes­sische Wissenschaftsministerium fördert die universitären Post-COVID-Ambulanzen im Jahr 2022 mit knapp 700.000 Euro. © dpa/aerzteblatt.de

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