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Nur wenige Ungeimpfte zu Coronaimpfung bereit

Dienstag, 26. Juli 2022

/Firn, stock.adobe.com

Mainz – Rund 87 Prozent der nicht gegen SARS-CoV-2 geimpften Menschen in Rheinland-Pfalz werden einer Umfrage zu­folge von Verschwörungsnarrativen beeinflusst.

Nur eine Minderheit von 13 Prozent derjenigen, die noch keine Impfung bekommen hätten, sei noch für eine Im­pfung offen, berichtete Studienleiterin Jana Faus von der Agentur Pollytix heute in Mainz. Dies seien über­wiegend junge Frauen, Eltern und Städter – in absoluten Zahlen zwischen 27.000 und 58.000 Menschen.

Pollytix hatte im Auftrag des Gesundheitsministeriums Rheinland-Pfalz von März bis Mai 8.620 Menschen in Rheinland-Pfalz online und telefonisch befragt. Von den Befragten waren sechs Prozent oder 463 Menschen nicht geimpft.

Menschen, die aus medizinischen Gründen das Vakzin nicht bekommen haben, gehören nicht dazu. Zu der Befragung kamen noch zwölf Stunden Diskussionen mit Nichtgeimpften.

Etwa 85 Prozent der Erwachsenen und 75 Prozent aller Rheinland-Pfälzer seien inzwischen gegen COVID-19 geimpft, sagte Impfkoordinator Daniel Stich (SPD). Ziel der rund 120.000 Euro teuren Analyse sei es, heraus­zu­finden, wie noch mehr Menschen von einer Impfung überzeugt werden könnten.

Denn dies sei nach wie vor der Weg, um von der Pandemie in die Endemie zu kommen. Überrascht habe ihn, dass viele Impfmuffel einen angeblichen Haftungsausschluss als Grund für ihre Entscheidung angegeben hätten. „Das ist natürlich nicht wahr“, sagte Stich. Dies gewichteten sie höher, als an Long oder Post COVID zu erkran­ken. © dpa/aerzteblatt.de

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Kommentare

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Avatar #840420
friedak
am Donnerstag, 28. Juli 2022, 12:58

Impfmuffel?

Jetzt bitte ich aber mal um eine Erklärung, wie man mit einer Impfung, die nicht vor Ansteckung schützen kann, von der Pandemie in die Endemie kommen kann. Und wo ist überhaupt noch eine Pandemie, seit in Europa ein Land nach dem anderen alles aufhebt? Als nächstes Frankreich ab dem 1.8.22. Und hört bitte auf, Menschen als Impfmuffel zu bezeichnen, das ist einfach nur diskriminierend. Über die Schwierigkeiten, Impfschäden anerkannt und dann auch noch entschädigt zu bekommen, gibt es genug Berichte. Müssen solche Umfragen wirklich sein, kann man mit dem Geld nichts besseres anfangen?
B. Keller, FÄ für Allgemeinmedizin
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