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Ärzteschaft

KV Hessen unterstützt Paxlovidabgabe in Praxen

Mittwoch, 27. Juli 2022

/Milos, stock.adobe.com

Frankfurt – Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) begrüßt den Vorschlag von Bundesgesundheits­minister Karl Lauterbach (SPD) zur Abgabe des Coronamedikaments Paxlovid durch die Praxen der nieder­gelassenen Ärzte.

Dies müsse zeitnah in einer entsprechenden Verordnung verankert werden, forderten die KVH-Vorstandsvor­sitzenden Frank Dastych und Eckhard Starke. Zudem müsse die zuverlässige Belieferung der Praxen sicher­gestellt sein.

Die Kritik der Apothekerschaft an den Plänen Lauterbachs bezeichneten die KVH-Vorstände dagegen als „voll­kommen unverständlich und entlarvend“. So zeige schon allein der Blick auf den Beipackzettel des Medika­ments, dass Paxlovid ausschließlich in die Hände erfahrener niedergelassener Ärzte gehöre.

Schließlich sei das Medikament für chronisch kranke Hochrisikopatienten vorgesehen. „Mit Blick auf die Wechsel- und Nebenwirkungen ist es daher sehr wichtig, die den Patienten samt Vorerkrankungen bzw. per­sönlichem Medikationsplan zu kennen“, unterstrich Starke. Dies sein in der Apotheke keinesfalls zwingend gegeben. © hil/sb/aerzteblatt.de

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