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Ärzteschaft

Neue Nachweispflichten bei Arbeitsverträgen für MFA und angestellte Ärzte

Mittwoch, 27. Juli 2022

/Rostislav Sedlacek, stock.adobe.com

Berlin – Arbeitsverträge für Medizinische Fachangestellte (MFA) und angestellte Ärzte sollten in diesen Tagen auf den Prüfstand. Denn falls bestimmte Angaben im Arbeitsvertrag fehlten oder der Arbeitgeber zu spät über die Rahmenbedingungen des Arbeitsverhältnisses informiere, droht ein Bußgeld von bis zu 2.000 Euro. Darauf hat der Virchowbund heute hingewiesen.

Grund dafür sind Änderungen im sogenannten Nach­weisgesetz (NachwG), die im August dieses Jahres in Kraft treten. Sie geben vor, dass Arbeitgeber in ihren Arbeitsverträgen unter anderem ausführlich über die Lohn- und Gehaltszusam­mensetzung informieren sowie Fristen und Verfahren für eine Kündigungs­schutz­klage nen­nen. Auch bei „alten“ Verträgen muss der Arbeitgeber nach Aussagen des Virchowbundes auf Wunsch der Mitarbeiter Auskunft erteilen.

In diesem Zusammenhang wies der Virchowbund darauf hin, dass die aktuellen Muster-Arbeitsverträge des Verbandes den Anforderungen des geänderten Nachweisgesetzes entsprechen, Mitglieder zudem aber auch die Möglichkeit hätten, Verträge vor der Unter­schrift noch einmal kostenfrei von der Rechtsabteilung des Verbandes prüfen zu lassen.

Fragen zum Arbeitsrecht und zu Arbeitsverträgen gehören dort zu den häufigsten Beratungsgründen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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