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Politik

Bundesrat plädiert für deutlich mehr Geld für Frühe Hilfen

Dienstag, 2. August 2022

/Alina.Alina, stock.adobe.com

Berlin – Die Mittel für die Frühen Hilfen reichen nicht aus und sollten deutlich erhöht werden. Dafür macht sich der Bundesrat in einem Gesetzentwurf stark.

Frühe Hilfen sind laut dem „Nationalen Zentrum Frühe Hilfen“ Angebote für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis drei Jahre. Sie sind niedrigschwellig und richten sich besonders an Familien in belastenden Lebenslagen.

„Um die von den Kommunen umgesetzten Maßnahmen Früher Hilfen dauerhaft auf einem bundesweit ver­gleichbaren und bedarfsgerechten Niveau sicherstellen zu können, ist es notwendig, den im Gesetzes zur Ko­operation und Information im Kinderschutz genannten Betrag in Höhe von 51 Millionen Euro ab dem Jahr 2023 bis 2025 schrittweise auf 96 Millionen Euro anzuheben“, fordert die Länderkammer.

Ab dem Jahr 2026 sollte er entsprechend der Entwicklung der Bevölkerung der Unter-Dreijährigen, der Tarif­abschlüsse und des Verbraucherpreisindexes alle drei Jahre angepasst werden.

Zur Begründung verweist der Bundesrat darauf, dass die jährliche Unterstützung der verbindlichen Netzwerk­strukturen in den Frühen Hilfen seit 2014 nicht angepasst worden sei. Seither sei aber die Zahl von Kindern im Alter von null bis drei Jahren gestiegen und die psychosozialen Belastungen beziehungsweise psychischen Erkrankungen von Eltern hätten zugenommen.

Außerdem seien die Personal- und Sachkosten gestiegen. Die Länderkammer hatte in der Vergangenheit schon mehrfach eine Erhöhung dieser Mittel gefordert. © hil/aerzteblatt.de

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