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Politik

Gematik veröffentlicht Spezifikation für TI-Messenger

Dienstag, 2. August 2022

/stock.adobe.com

Berlin – Die Gematik hat eine überarbeitete Spezifikation mit neuen Features für die erste Ausbaustufe des geplanten Messengerdienstes in der Telematikinfrastruktur (TI) veröffentlicht. Der kommt später als ur­sprüng­lich geplant: Statt noch in diesem Jahr sollen die Anwendungen erst 2023 ans Netz gehen.

Auch die neue Spezifikation selbst ist mehr als ein Quartal zu spät, ursprünglich hätten sie im April dieses Jahres veröffentlicht werden sollen. Sie basiert nach Angaben der Gematik auf dem Feedback potenzieller Nutzer und intensivem Austausch mit Industriepartnern.

Das habe einer effizienten Weiterentwicklung der Spezifikation gedient, die auf dem offenen Messaging-Stan­dard der Matrix.org Foundation aufsetzt. „Das Ergebnis ist eine deutlich geschärfte Spezifikation, die den Her­stellern nun eine gute Basis für die Entwicklung erster TI-Messenger-Dienste liefert“, sagte Produktmanager Eric Grey.

Dieses Vorgehen habe dazu geführt, dass eine Reihe neuer Features definiert worden seien. Dazu gehört laut Gematik die Erreichbarkeit einzelner Organisationseinheiten mittels Funktionsaccounts, die Öffnung des TI-Messengers für Drittsysteme durch clientseitige Schnittstellen zur Integration, beispielsweise ins Praxisver­waltungssystem, oder aber das schnelle Finden von Kontaktdaten durch Zugriff auf ein FHIR-basiertes Adress­buch.

Mit Veröffentlichung der Spezifikation sei der Weg nun frei für die Umsetzung durch Industriepartner und Dritte, betonte die Gematik. Sie muss den Anwendungen vor Martkeintritt noch eine Zulassung erteilen. © lau/aerzteblatt.de

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