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Hochschulen

Institut soll Transfer von Forschungs­ergebnissen in die Praxis beschleunigen

Donnerstag, 4. August 2022

/metamorworks, stock.adobe.com

Hannover – Das Land Niedersachsen will seine biomedizinische Forschung in einem neuen Verbund konzen­trieren, dem „Institute for Biomedical Translation“ (IBT). Gründungsinstitutionen sind die Medizinische Hoch­schule Hannover (MHH), die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sowie das Helmholtz-Zentrum für Infekti­onsforschung (HZI) in Braunschweig. Die Volkswagen Stiftung fördert den Verbund mit 25 Millionen Euro bis zum Jahr 2026.

„Mit einem verstärkten Fokus auf Translation, Wissenschaftskommunikation und Vernetzung von Forschungs- und Transferaktivitäten wollen wir dazu beitragen, dass niedersächsische Ideen auch hier Wertschöpfung ge­nerieren“, sagte Björn Thümler (CDU), Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Kernziel des IBT ist die möglichst rasche Überführung von Forschungsergebnissen in neue präventive, diagnos­tische und therapeutische Verfahren – beispielsweise über Ansätze der personalisierten Medizin. Dabei sollen neben biomedizinischen Technologien in besonderem Maße auch datenbasierte Verfahren wie Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz zur Anwendung kommen.

Das Institut basiert auf zwei Säulen: Der „IBT Incubator“ soll ausgewählte translationale Projekte gezielt fördern. Industriepartner und Investoren sollen frühzeitig in die Projekte einbezogen werden. Über „IBT Exchange“ sollen zweitens Entwicklerpersönlichkeiten gefördert werden, zum Beispiel über einen Austausch zwischen akademi­schen Einrichtungen und der Industrie. © hil/aerzteblatt.de

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