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Politik

Holetschek will „Revolution“ in der Pflege

Montag, 12. Dezember 2022

/dpa, Peter Kneffel

München – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat den Bund zu einer Revolution in der Pflege aufgefordert.

Bei seiner umfassenden Krankenhausreform dürfe Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Pfle­ge nicht vernachlässigen, forderte Holetschek gestern in München. „Uns nützen keine freien Kranken­haus­betten, wenn die Pflegekräfte nicht da sind, die sich um die Menschen kümmern“, sagte Holetschek. „Das hat uns auch die aktuelle Situation mit der RSV-Welle in den Kinderkliniken gezeigt.“

Lauterbach habe die Länder aufgefordert, auf seine vorgestellten Eckpunkte zu reagieren. „Klar ist für mich: Die Pflege muss im Gesundheitssystem einen höheren Stellenwert bekommen. Die Pflege muss Priorität ha­ben, und das gilt für die Krankenhäuser genauso wie für die Langzeitpflege“, sagte Holetschek.

Es gelte vor allem die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern. „Ich höre in allen Bereichen aus den Kliniken, dass das Pflegepersonal nach knapp drei Jahren Coronapandemie am Limit ist“, sagte der CSU-Politiker. Das Fachpersonal dürfe sich nicht von der Pflege abwenden.

Bayern habe eine Bundesratsinitiative gestartet, um Zuschläge für Pflegekräfte, etwa für Nachtarbeit oder Überstunden, mehr als bisher steuerlich zu begünstigen. © dpa/aerzteblatt.de

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