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Drogenbeauftragter wirbt für den Rauchausstieg

Freitag, 26. Mai 2023

/NUM LPPHOTO , stock.adobe.com

Berlin – Im Vorfeld des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2023 haben der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erneut für einen Rauchausstieg geworben. Für den Ausstieg aus dem Nikotinkonsum stünden etliche Unterstützungsangebote zur Verfügung.

„Rauchen ist weder cool noch lässig, noch sollte es zum Lebensgefühl gehören zu rauchen. Vielmehr tötet Rauchen und schädigt nicht nur die eigene, sondern auch die Gesundheit von Kindern, Partnern und Angehö­rigen, die mit im Raucherhaushalt leben“, mahnte Blienert.

Wer also aktiv für seine und die Gesundheit seiner Lieben etwas tun wolle, der sollte unbedingt versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören – und dabei unbedingt die vorhandenen Hilfsangebote nutzen. „Mit der Hilfe von Ärzten oder anderen Fachleuten steigen die Chancen auf einen erfolgreichen Rauchausstieg um das Fünffache“, verwies Blienert.

Der Bedarf nach Entwöhnungsunterstützung sei immens, verwies Martin Dietrich, „Millionen von Rauchern möchten ihren Tabakkonsum lieber heute als morgen beenden“, so der Kommissarische BZgA-Direktor. Für den Rauchstopp gebe es verschiedene Methoden und Herangehensweisen.

Beispielsweise unterstütze die BZgA Aufhörwillige mit qualitätsgesicherten Informations- und Beratungsan­ge­boten wie einer kostenfreien Telefonberatung und dem Online-Ausstiegsprogramm. Zudem geht am 31. Mai der rauchfrei-Instagram-Kanal der BZgA mit alltagsnahen, praktischen Tipps an den Start.

Der Weltnichtrauchertag macht unter dem Motto „Wir brauchen Nahrungsmittel, keinen Tabak“ auf die Folgen des weltweiten Tabakkonsums aufmerksam. In den Anbauländern werden große Flächen für die Produktion von Tabak genutzt statt für den Anbau lebensnotwendiger und nachhaltiger Nutzpflanzen.

Gleichzeitig leiden mehrere Hundert Millionen Menschen an Unterernährung. Schätzungen der Weltgesund­heitsorganisation (WHO) zufolge sterben andererseits jährlich mehr als sieben Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens weltweit. © hil/sb/aerzteblatt.de

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