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Ausland

Diabetes und Frauengesundheit im Zentrum der österreichischen Ratspräsidentschaft

Montag, 23. Januar 2006

Brüssel - 22,5 Millionen Menschen in Europa leiden an Diabetes. Längst nicht überall kommen die Betroffenen in den Genuss einer optimalen Therapie. Die österreichische EU-Ratspräsidentschaft sieht daher dringend Handlungsbedarf, um die Prävention und Therapie der Erkrankung europaweit zu verbessern. Diskutiert werden soll das Thema auf einer internationalen Expertenkonferenz mit Vertretern aus Politik, Medizin und Patientenverbänden, die das österreichische Bundesministerium für Gesundheit und Frauen am 15. und 16. Februar in Wien veranstaltet. Geplant ist, die Ergebnisse des Treffens in einem Bericht zusammenzufassen und diesen als Diskussionsgrundlage für die Treffen der europäischen Ge­sund­heits­mi­nis­ter im April und Juni 2006 zu nutzen. 

Darüber hinaus wollen sich die Österreicher während ihrer sechsmonatigen Ratspräsidentschaft den spezifischen Aspekten und Problemen der Gesundheit und medizinischen Behandlung von Frauen widmen. Der Schwerpunkt soll dabei auf den Krankheitsbildern Endometriose, Osteoporose, kardiovaskuläre Erkrankungen und Lungenkrebs liegen. Die österreichische Bundesministerin für Gesundheit und Frauen, Rauch-Kallat, wies darauf hin, dass bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Mortalität von Frauen höher sei als bei Männern. Hier sei mehr Sensibilität bei den Ärzten gefordert, um die geschlechterspezifischen Symptome zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. 

Ein europäischer Frauengesundheitsbericht, der bis Ende Juni vorliegen soll, soll den Status aller 25 EU-Mitglieder in diesem Bereich dokumentieren. /ps

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