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Ausland

Zeitung: Deutliche Steigerung der Euthanasiefälle in Belgien

Dienstag, 7. Februar 2006

Brüssel - Die Zahl aktiver Sterbehilfefälle in Belgien ist im vergangenen Jahr in Belgien laut einem Zeitungsbericht deutlich gestiegen. Es seien 400 gemeldet worden, sagte der Präsident der nationalen Euthanasie-Kommission, Wim Distelmans, am Dienstag der Zeitung „Het Nieuwsblad“. Rund 80 Prozent der Fälle würden im nördlichen Landesteil Flandern gemeldet. Distelmans äußerte die Vermutung, dass nur ein Fünftel aller Sterbehilfe-Fälle gemeldet werde.

In den ersten 15 Monaten nach der Verabschiedung des Gesetzes, das aktive Sterbehilfe unter bestimmten Bedingungen zulässt, waren 259 Fälle gezählt worden. In Belgien ist aktive Sterbehilfe seit Herbst 2002 gestattet. Voraussetzung ist, dass ein erwachsener Kranker im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte den Wunsch zu sterben „freiwillig, überlegt und wiederholt“ geäußert hat. Zudem muss er an einer unheilbaren Krankheit leiden, die ein Weiterleben für den Patienten körperlich wie psychisch unerträglich macht. Dabei darf keine Hoffnung auf Linderung bestehen.

Der belgische Kardinal Godfried Danneels löste über Weihnachten eine heftige Debatte aus, indem er das Euthanasiegesetz kritisierte und Forderungen nach seiner Ausweitung scharf zurückwies. /kna

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