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Ausland

Kanadische Ärzte sind unzufrieden mit ihrem Beruf

Donnerstag, 16. März 2006

Toronto - Kanadische Ärzte wünschen sich „sehnlichst ein Ende der nicht aufhörenden Gesundheitsreformen“. Das geht aus einer neuen Umfrage des kanadischen Ärztebundes (Canadian Medical Association, CMA) hervor. Demnach denkt jeder fünfte Krankenhausarzt und jeder achte Hausarzt darüber nach, den Beruf zu wechseln, weil ständige Gesundheitsreformen den Praxisalltag erschweren. Die CMA bezeichnete die Zahlen als „alarmierend“.

Befragt wurden mehr als 2.000 Ärztinnen und Ärzte. Ganz oben auf der Wunschliste steht außer dem Ende der Gesundheitsreformen der Wunsch, den Zugang von Patienten zu medizinischen Dienstleistungen zu verbessern. Mehr als 70 Prozent der kanadischen Mediziner halten den Zugang zu Gesundheitsleistungen für verbesserungsbedürftig. Das gelte vor allem für sozialschwache Patienten.

Die Mehrzahl der befragten Ärztinnen und Ärzte nennen als Grund für die Versorgungsengpässe eine chronische Unterfinanzierung von Krankenhäusern und Arztpraxen durch die Regierung. Laut CMA sind die Wartezeiten im stationären Sektor und in der Diagnostik in den vergangenen Jahren deutlich länger geworden. Das wiederum führe zu beruflichen Frustrationen bei den Klinikärzten, von denen viele „ernsthaft über einen Berufswechsel nachdenken“, stellte der Ärztebund kritisch fest. /KT

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