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Ausland

Zwei Millionen Neugeborene sterben am Tag ihrer Geburt

Donnerstag, 1. Juni 2006

New York - In den Entwicklungsländern sterben jährlich rund zwei Millionen Neugeborene am Tag ihrer Geburt. Gründe dafür liegen laut einem Report der wohltätigen Organisation „Save the Children“ zufolge unter anderem in der schlechten beziehungsweise nicht existierenden geburtsmedizinischen Versorgung sowie in mangelhaften hygienischen Zuständen.

Wie ein Sprecher der Organisation bei Vorlage des Berichts „State of the Worls Mothers 2006“ sagte, sei die hohe Säuglingssterblichkeit in den Entwicklungsländern „eines der größten gesundheitlichen Probleme“. Dabei seien viele dieser Todesfälle vermeidbar, hätten Mütter und Säuglinge Zugang zu besseren geburtsmedizinischen Versorgungsangeboten.  Weitere etwa zehn Millionen Kinder in der Dritten Welt sterben jährlich vor Erreichen ihres sechsten Lebensjahres. 

Anders als die in den Industrieländern geborenen Babys müssten Babys in der Dritten Welt vom Zeitpunkt ihrer Geburt ums Überleben kämpfen“, so ein Sprecher von „Save the Children“. Die große Mehrzahl der jung sterbenden Säuglinge und Kleinkinder sterben an vermeidbaren Krankheiten beziehungsweise an Krankheiten, die mit einfachen Mitteln leicht zu kurieren gewesen wären. 

Die Organisation gibt den reichen Industrieländern eine Mitschuld an der Misere, da es Länder wie die USA nicht verstanden hätten, mehr für den Aufbau eines funktionierenden Gesundheitswesens in der Dritten Welt zu unternehmen. /KT

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