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Arzneimittelinstitut gründet Kommission „Arzneimittel für Kinder und Jugendliche“

Freitag, 15. Dezember 2006

Bonn - Die Kommission „Arzneimittel für Kinder und Jugendliche“ hat das Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gegründet. „Die Verbesserung der Arzneimittelsicherheit bei Kindern und Jugendlichen ist seit langem das besondere Anliegen nationaler und internationaler Gesetzesinitiativen“, erklärte der Leiter des BfArM, Prof. Dr. Reinhard Kurth. Viele Arzneien seien nicht ausreichend an Kindern geprüft und deshalb auch nicht für Kinder zugelassen. Ärzte müssen diese Medikamente im so genannen off-label-Verfahren verschreiben.

Die Kommission besteht aus acht stimmberechtigten Mitgliedern sowie deren Stellvertretungen aus den Gebieten Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Biometrie. Die Mitglieder hat das Bundesministerium für Gesundheit unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Fachverbände für zwei Jahre berufen. Bei Zulassungsentscheidungen für Arzneimittel, die auch für Kinder und Jugendliche bestimmt sind, sollen das BfArM und das Paul-Ehrlich-Institut mit der Kommission zusammenarbeiten. 

Am Donnerstag hatten mit der Zustimmung des Europaparlaments neue EU-Regeln für Kinderarzneimittel die letzte Hürde genommen. Die Abgeordneten billigten die Verordnung in zweiter Lesung mit großer Mehrheit. Die Regeln sollen Anreize schaffen, Medikamente gezielt für Kinder zu entwickeln. Vor einer Neuzulassung müssen Arzneimitteln in der EU künftig auch auf ihre Verträglichkeit für Kinder geprüft werden. © hil/aerzteblatt.de

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