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Mittelhessen: Vertrag zur integrierten Versorgung von Parkinson-Patienten

Montag, 18. Dezember 2006

Bad Nauheim - Auf ein Konzept zur integrierten Versorgung von Parkinson-Patienten haben sich die Barmer Ersatzkasse in Hessen, das Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, die Parkinsonklinik im Zentrum für Bewegungsstörungen Bad Nauheim und der VerBund NeuroPraxen MittelHessen geeinigt. Ziel ist ein zwischen allen Beteiligten abgestimmter und qualitätsgesicherter Behandlungsverlauf.

Die Parkinson- Krankheit gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland. Das Risiko, zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung wird in Zukunft mit einer weiter steigenden Zahl an Parkinson-Patienten zu rechnen sein, hieß es von den Vertragspartnern. Bislang gebe es bei der Versorgung der Parkinson-Patienten keine definierte Versorgungsstruktur. Die ambulanten, stationären und rehabilitativen Einrichtungen arbeiteten im bisherigen System unverzahnt nebeneinander. An dieser Stelle biete die integrierte Versorgung neue Möglichkeiten. 

Grundlage des nun abgeschlossenen Vertrages sind die „Leitlinien Parkinson-Syndrome“ des Kompetenznetzes Parkinson (KNP) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Diese regeln den diagnostischen und therapeutischen Behandlungsablauf nach einheitlichen und evidenzbasierten Vorgaben. Ziel des Vertrages ist es, die Kooperation und Kommunikation mit den Hausärzten zu verbessern, die Therapie zu optimieren sowie Doppeluntersuchungen und unnötige Kranken­haus­auf­enthalte zu vermeiden. Deshalb ist im Vertrag unter anderem festgeschrieben, wann ein Patient zwingend stationär aufgenommen werden muss. 

„Diese aufeinander abgestimmten Abläufe sorgen für eine bessere Lebensqualität der Patienten und einen verlässlichen Behandlungszyklus“, hieß es von den Vertragspartnern. © hil/aerzteblatt.de

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