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Arbeitsschutz: Beschäftigte als Experten ihrer eigenen Gesundheit

Dienstag, 20. März 2007

München – Eine neue Form der Gesund­heits­förder­ung und des Arbeitsschutzes in Betrieben entwickelt das Projekt „PARGEMA (Partizipatives Gesundheitsmanagement). Darauf hat das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. in München hingewiesen, welches das Projekt koordiniert. „Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz ist Aufgabe der Unternehmen, aber ohne die systematische Beteiligung der Beschäftigten gelingt diese Aufgabe nicht“, hieß es aus dem Institut.

Im Projekt PARGEMA erarbeiten deshalb Sozial- und Arbeitswissenschaftler gemeinsam mit Beschäftigten, Führungskräften und Arbeitnehmervertretungen neue Formen eines partizipativen Gesundheitsmanagements. Zusammen mit allen Beteiligten entwickelt PARGEMA einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess für den Gesundheitsschutz im Betrieb, die „Präventionsspirale“. Damit sind die Beschäftigten als Experten ihrer eigenen Gesundheit an jeden Schritt beteiligt.

Workshops und Schulungen im Betrieb sowie empirische Untersuchungen bilden die Grundlage für maßgeschneiderte Maßnahmen. Die Wirkung dieser Maßnahmen wird überprüft, danach kann eine neue Runde der Präventionsspirale eingeläutet werden. Zugleich schafft PARGEMA ein Expertennetzwerk, auf dessen Unterstützung Arbeitsmediziner, Beschäftigte, Betriebe und Institutionen zurückgreifen können. © hil/aerzteblatt.de

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