Vermischtes

Offenbar sechs Patienten in Wegberg an Behandlungsfehlern gestorben

Dienstag, 13. November 2007

Mönchengladbach – In einem Krankenhaus in Wegberg (Nordrhein-Westfalen) sind offenbar sechs Patienten durch Behandlungsfehler gestorben. Insgesamt wurden nach Einschätzung von Gutachtern in der Klinik 19 Patienten im Alter zwischen 50 und 92 Jahren falsch behandelt, wie die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Dienstag mitteilte. Die Expertisen erhärten demnach den Verdacht gegen den Klinikleiter, gegen den bereits seit längerem unter anderem wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt wird.

Bei den betroffenen Patienten seien unter anderem unnötige Operationen vorgenommen worden, berichtete die Staatsanwaltschaft unter Berufung auf das Ergebnis der von ihr in Auftrag gegebenen Gutachten. Auch soll bei Kranken nicht steriler Zitronensaft zur Desinfektion verwendet worden sein. Neben dem Klinikleiter ermitteln die Behörden nach eigenen Angaben auch gegen zehn weitere Ärzte. Sie stehen demnach im Verdacht der Beteiligung an den mutmaßlichen Taten des Klinikchefs eziehungsweise der unterlassenen Hilfeleistung. © afp/aerzteblatt.de

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