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Europäische Impfwoche: Impfschutz in Deutschland noch nicht gut genug

Montag, 21. April 2008

Berlin – „Schutzimpfungen wahrnehmen!“ Dazu hat Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Ulla Schmidt die Bürger in Deutschland anlässlich der Europäischen Impfwoche aufgerufen. Die Aktionswoche beginnt am Montag, sie ist eine Initiative des Regionalbüros Europa der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO).

Die Konsequenzen von ungenügenden Impfquoten und Impflücken seien derzeit wieder offenkundig: Infolge des seit Monaten andauernden Masernausbruchs in der Schweiz wurden eine Reihe von Infektionen nach Deutschland eingeschleppt und verursachten Krankheitsausbrüche. „Masern sind eine sehr ansteckende fieberhafte Viruserkrankung, bei der schwere Komplikationen auftreten können, die in seltenen Fällen tödlich enden“, warnte Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI).

Deutschland hat sich dem Ziel der WHO verpflichtet, bis zum Jahr 2010 die Masern zu eliminieren. Dafür müssten 95 Prozent aller Kinder zweimal geimpft sein. Zwar sind die Impfquoten in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und lagen 2006 bei Schulanfängern für die erste Masernimpfung bei 94,5 Prozent und für die zweite Masernimpfung bei 83,2 Prozent.

Aber laut RKI sind sie insgesamt noch zu niedrig, außerdem bestehen Lücken. Die Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des RKI zeige, dass bei rund einem Viertel aller Schüler ab elf Jahren die zweite Impfung fehlt, hieß es aus dem RKI.

„Gerade die Verbesserung des Impfschutzes in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen stellt eine große Herausforderung dar“, betonte auch Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Jugenduntersuchung J1 sei deshalb ein wichtiges Angebot für junge Menschen, um sie für ihre eigene Gesundheit zu interessieren und sie zu motivieren, ihren Impfstatus aufzufrischen. © hil/aerzteblatt.de

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