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Neue Koordinierungsgruppe für mehr Sicherheit in der Arzneitherapie

Dienstag, 3. Juni 2008

Berlin – Eine neue Koordinierungsgruppe bei der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll die Sicherheit bei der Arzneimitteltherapie verbessern. „Viele der zum Beispiel durch falsche Dosierung oder auch menschliche oder technische Fehler bei der Verabreichung der Arzneimittel eintretenden Risiken wären prinzipiell vermeidbar“, hieß es aus der AkdÄ. 

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) habe daher einen Aktionsplan zur Verbesserung der Arznei­mittel­therapie­sicherheit ins Leben gerufen, der Ärzte, Apotheker, Behörden, Patienten und andere zusammenführt. In einer gemeinsamen Anstrengung sollen Strukturen und Abläufe der Pharmakotherapie systematisch analysiert und verbessert werden. 

Die neue Koordinierungsgruppe soll die Kommunikation zwischen den Beteiligten herstellen, die Maßnahmen des Aktionsplans überwachen, voranbringen und den beteiligten Institutionen berichten.

In einem gemeinsamen Schreiben betonen das Ministerium und die Arznei­mittel­kommission, dass der Aktionsplan nicht nur abgearbeitet, sondern auch kontinuierlich weiterentwickelt und künftig fortgeschrieben werden soll.

Die Initiative für neue Themen soll nicht nur von der Koordinierungsgruppe ausgehen. Nur eine verstärkte gemeinsame Aufmerksamkeit beim Erkennen und Minimieren vermeidbarer Arzneimittelrisiken könne die Chancen auf einen insgesamt nützlichen Arzneimitteleinsatz zum Wohle der Patienten gewährleisten. © hil/aerzteblatt.de

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