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Ärzteschaft

Umfrage: Ärzte erwarten von der E-Card Kosten und Mehrarbeit

Mittwoch, 22. Oktober 2008

München/Bielefeld – Von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) erwarten 84 Prozent der niedergelassenen Ärzte einen erhöhten Verwaltungsaufwand für ihre Praxis. 89 Prozent der Ärzte rechnen mit zusätzlichen Anschaffungskosten für Hard- und Software. Das ergab eine Online-Befragung des Meinungsforschungsinstitutes TNS Healthcare im September 2008 bei 245 niedergelassenen Hausärzten und hausärztlichen Internisten.

Obwohl eine Mehrheit der befragten Ärzte (64 Prozent) einen Vorteil durch die Einführung der eGK beim Zugang zu Informationen über Therapie und Diagnose der Patienten sieht, glauben nur 36 Prozent der Ärzte an eine verbesserte Behandlung und Betreuung chronisch Kranker.

Die Abstimmung und Koordination zwischen den verschiedenen Facharztgruppen wird nach Meinung der Ärzte durch die Einführung der eGK nicht verbessert. Politik und Krankenkassen erwarten dagegen von der Karte deutlich sinkende Kosten. Außerdem soll die eGK die medizinische Versorgung der Versicherten weiter verbessern.

„Diese gegensätzlichen Erwartungshaltungen der Beteiligten zeigen deutlich den erheblichen Bedarf an positiver Kommunikation und Aufklärungsarbeit gegenüber den niedergelassenen Ärzten von Seiten der Politik und der Krankenkassen“, sagte Ingolf von Törne von TNS Healthcare. © hil/aerzteblatt.de

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