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Endokrinologen kritisieren Laborreform

Donnerstag, 15. Januar 2009

Berlin – Die Laborreform gefährdet nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) die Qualität der Laboruntersuchungen. Die zweite Etappe dieser Reform ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Zukünftig erstattet die Krankenkasse rund 20 Prozent weniger für Laboruntersuchungen als bisher.

Bislang ist es so, dass die Mehrheit der niedergelassenen endokrinologischen Fachpraxen ein eigenes Labor betreibt. „Dies wollen und müssen wir auch weiterhin so handhaben können“, forderte Ulrich Deuß, Sprecher der Sektion Berufspolitik der DGE.

Nur so könnten die Fachärzte Patienten mit hormonell bedingten Erkrankungen angemessen behandeln. Die mit der Laborreform verbundenen finanziellen Kürzungen führten aber dazu, dass Arztpraxen zukünftig Geld einsparen müssten. Ärzte könnten dies erreichen, indem sie Arztpraxen oder Labore zusammenlegen.

Fraglich ist jedoch, ob Laborleistungen künftig gemeinschaftlich möglich seien: Denn bei Hormonuntersuchungen muss der behandelnde Facharzt persönlich im Labor anwesend sein. Einzige Alternative bleibe daher die Zusammenlegung von Arztpraxen.

„Dieser Weg steht nicht allen endokrinologischen Ärzten offen“, sagte Thomas Eversmann, Präsident des Berufsverbandes Endokrinologie. Es gebe nämlich in Deutschland nur rund 65 endokrinologische Arztpraxen. Entsprechend weit sind sie voneinander entfernt. © hil/aerzteblatt.de

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