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Ärzteschaft

Runder Tisch Palliativmedizin gegründet

Mittwoch, 28. Januar 2009

Berlin – Einen „Runden Tisch Palliativmedizin“ haben die Bundes­ärzte­kammer (BÄK), die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und Palliativerband (DHPV) gegründet. Geplant ist eine nationale „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“.

„Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft mit einem zunehmenden Anteil chronischer Erkrankungen müssen wir uns intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie wir mit Sterben und Tod umgehen“, sagte der Hauptgeschäftsführer der BÄK, Christoph Fuchs, bei der Auftaktveranstaltung am Dienstag. Die Charta soll ein wirksamer Gegenpol zu den Angeboten für einen assistierten Suizid werden.

Aufgabe der Arbeitsgruppen ist in den kommenden Monaten, die Situation in Deutschland und anderen, in der Palliativ-Hospizarbeit weiterentwickelten Ländern zu beschreiben, daraus Ziele für Deutschland zu definieren und einen Plan für die Umsetzung aufzustellen. Das Ziel ist eine gemeinsame Charta aller gesellschaftlich und gesundheitspolitisch relevanten Gruppen bis Juni 2010.

„Nur wenn der Charta-Prozess tatsächlich im Sinne einer umfassenden Beteiligung partizipativ angelegt ist, wird die Charta am Ende auch in ihrer Umsetzung erfolgreich sein“, sagte Birgit Weihrauch, Vorsitzende des DHPV. © hil/aerzteblatt.de

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