Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Vorsorgevollmachten: Notare melden neuen Höchststand

Mittwoch, 28. Januar 2009

Berlin – Die Bundesnotarkammer registriert einen neuen Höchststand an Vorsorgevollmachten. Wie die Kammer am Mittwoch in Berlin mitteilte, sind im Zentralen Vorsorgeregister inzwischen 850.000 Vollmachten eingetragen. Allein im vorigen Jahr seien 180.000 neue Vermerke hinzugekommen.

Durch eine solche Vollmacht kann jeder Bundesbürger eine Person seines Vertrauens bestimmen, die vermögensrechtliche und persönliche Angelegenheiten regelt, falls man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist. Das bundesweite Register soll garantieren, dass Vorsorgevollmachten – etwa im Fall eines Unfalls – sofort eingesehen werden können.

Die Bundesnotarkammer erläuterte, dass mehr als zwei Drittel der registrierten Vollmachten mit einer Patientenverfügung verbunden seien. In Patientenverfügungen können Wünsche zu lebensverlängernden Maßnahmen geäußert werden.

Nach unterschiedlichen Schätzungen sollen in Deutschland zwischen sieben und zehn Millionen Menschen Patientenverfügungen abgegeben haben, die bislang aber rechtlich nicht bindend sind. Ihre Umsetzung wird derzeit im Bundestag debattiert. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

26.05.17
Köln – Von den meisten Patienten auf Intensivstationen liegt weder eine Patientenverfügung noch eine Vorsorgevollmacht der Krankenakte bei. Dies zeigte sich nach einer Befragung von 998......
19.05.17
Bundestag beschließt Änderungen bei Notfallvertretung und Samenspende
Berlin – Der Bundestag hat in der Nacht zu Freitag Reformen zur Samenspende und dem Notfallvertretungsrecht für Ehegatten beschlossen. Durch die Einrichtung eines bundesweiten Samenspenderregisters......
17.05.17
Notfallvertretung: Rechtsausschuss streicht Finanzaspekte
Berlin – Der Rechtsausschuss hat für wesentliche Änderungen an dem Gesetzentwurf des Bundesrats „zur Verbesserung der Beistandsmöglichkeiten unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der......
24.04.17
Hannover – Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) hat ein neues Muster für eine Patientenverfügung vorgestellt. „Wer für den Notfall vorsorgt, nimmt seinen engsten Vertrauten die Last von den Schultern“,......
24.03.17
Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof (BGH) hat erneut die Instanzgerichte gemahnt, den in einer Patientenverfügung geäußerten Sterbewillen ernst zu nehmen. So dürfen sie aus einer Ablehnung aktiver......
15.02.17
Bundeskabinett: Ehegatten sollen automatisch Betreuer sein
Berlin – Eheleute sollen künftig leichter als bisher für den Partner Entscheidungen über medizinische Behandlungen treffen können, wenn der andere verunglückt oder psychisch erkrankt ist. Das sieht......
07.02.17
Dresden – Der Arbeitskreis Ethik in der Medizin der Sächsischen Landesärztekammer (SLÄK) hat die Musterformulare für Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht überarbeitet. Darauf......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige