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Ärzteschaft

Eckpunkte zur Palliativmedizin in Westfalen-Lippe vorgelegt

Freitag, 6. Februar 2009

Dortmund/Münster – Auf die Eckpunkte eines Vertrages zur häuslichen Versorgung Sterbender haben sich die palliativmedizinischen Ärztenetze in Westfalen-Lippe und die Krankenkassen verständigt. Der Vertrag soll noch in diesem Jahr in Kraft treten.

„Zu viele Menschen müssen heute noch ihre letzten Tage im Krankenhaus verbringen“, sagte der Allgemeinmediziner Hans-Ulrich Weller aus Bielefeld. Dabei sei es möglich, mit vernetzten Strukturen vor Ort auch ein Lebensende zu Hause zu ermöglichen.

Der nun absehbare Vertrag sieht vor, dass die Sterbenden von ihrem behandelnden Arzt betreut werden. Die dafür notwendigen Hausbesuche werden besonders gefördert. Unterstützung erhält der Arzt durch die Vernetzung der palliativmedizinischen Versorgung in seiner Region.

So kann er auf Wunsch Rat und Hilfe durch besonders qualifizierte Palliativärzte erhalten, die einen Konsiliardienst organisieren und bei besonders schwierigen Fällen diese Patienten auch verantwortlich weiter versorgen.

„Durch unsere regionale Vernetzung können wir den sterbenden Patienten die bestmögliche Versorgung ermöglichen“, sagte Ulrike Hofmeister vom Palliativnetz in Münster. „Der Patient wird nicht allein gelassen, sein behandelnder Arzt auch nicht.“

Der Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Klaus Reinhardt, begrüßte die neu geregelte palliativmedizinische Versorgung in Westfalen-Lippe als „außerordentliche Vereinbarung, die eine einheitliche und flächendeckende Versorgung von sterbenskranken Menschen gewährleistet“. © hil/aerzteblatt.de

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