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Freiburger Verbund bietet Integrierte Versorgung der Makuladegeneration an

Mittwoch, 11. Februar 2009

Freiburg – Einen Verbund zur Behandlung von Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration haben die Augenklinik des Universitätsklinikums Freiburg und die Barmer Krankenkasse mit niedergelassenen Augenärzten gebildet.

Ziel der Vernetzung ist die Therapie mittels einer „intravitreale operative Medikamentengabe“ (IVOM). Dieses Verfahren ist eine neue erfolgreiche Behandlungsmethode bei altersbedingter Makuladegeneration.

Dabei bringen Ärzte ein Medikament unter sterilen Bedingungen in das Augeninnere ein, welches das krankhafte Wachstum von Gefäßen hemmt und den Austritt von Gewebswasser reduziert. Auch bei Patienten mit Diabetes mellitus oder mit einer Thrombose der Netzhautgefäße ist diese Therapie vielversprechend. 

Aufgrund des neuen Vertrags können Barmer-Versicherte künftig nicht nur die Injektion des Medikaments, sondern auch die Nachbehandlung durch den niedergelassenen Augenarzt kostenlos in Anspruch nehmen.

„Die Vertragspartner werden die Zusammenarbeit zwischen Klinikum, Krankenkasse und niedergelassenen Augenärzten weiter optimieren, um dadurch den Behandlungsablauf für die Patienten so reibungslos wie möglich zu gestalten und auch weiterhin zusätzliche Kosten für den Patienten zu vermeiden“, hieß es aus der Krankenkasse. © hil/aerzteblatt.de

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