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Ärzteschaft

Ein Viertel der Ärzte in Brandenburg im Ruhestand

Donnerstag, 19. Februar 2009

Cottbus – Das Durchschnittsalter der Ärzte in Brandenburg ist weiter gestiegen. Etwa 38 Prozent der berufstätigen Ärzte sind mehr als 50 Jahre alt. 24 Prozent der Mediziner in dem Bundesland sind mittlerweile im Ruhestand. Das geht aus einer Statistik der Lan­des­ärz­te­kam­mer Brandenburg (LÄKB) vom Februar 2009 hervor.

Von 11.235 Ärzten, die im vergangenen Jahr bei der Kammer gemeldet waren, standen 2.677 nicht mehr im Berufsleben. Im Jahr 2007 lag der Anteil noch bei 23 Prozent. „Das Durchschnittsalter der brandenburgischen Mediziner steigt zusehends. Gleichfalls gehen immer mehr in den Ruhestand. Doch wer soll die Lücken schließen, wenn wir den Nachwuchs nicht zu uns holen können“, fragte der Kammerpräsident Udo Wolter.

Aus den aktuellen Zahlen geht auch hervor, dass die Krankenhäuser in Brandenburg 2008 rund 100 Assistenzärzte mehr beschäftigten als 2007, nämlich insgesamt 3.043. „Ich sehe darin ein positives Signal, dass die Kliniken die Zeichen der Zeit erkannt haben und jungen Kollegen eine Chance für ihre Weiterbildung geben. Schließlich sind wir im ambulanten wie stationären Bereich auf einen gut ausgebildeten Nachwuchs angewiesen“, sagte der Kammerpräsident. © hil/aerzteblatt.de

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adonis
am Freitag, 20. Februar 2009, 07:54

Wo liegt das Problem!!

Sinkt die Arztzahl im niedergelassenen Bereich, dann braucht man weniger Geld. Das ist doch genau das, was Politik und KVen wollten. Wenn es dann auch noch einen negativen Trend bei den Assistenten gäbe, dann könnte man sogar noch mehr Geld sparen, da man Krankenhäuser schliessen kann. Das einzigste was zu tun wäre, ist die Zahl der Friedhöfe zu erweitern!!!
Nun das ist nicht meine Meinung, sondern eine konsequente Folgerung aus der politischen Situation, die Politiker seit Norbert Blüm und seine Helfershelfer in den KVen geschaffen haben. Dass nun Krokodilstränen in manchen KV über den Rückgang der Vergütung vergossen werden, verstehe ich nicht. Die Vorstände haben doch ihre Schäfchen im Trockenen, und ich kenne nicht einen einzigen KV-Chef, der zurück in seine Praxis gegangen wäre um unter den Umständen zu arbeiten, die er geschaffen hat. Formell steht er wohl auf dem Praxisschild, aber er hat schon viel schöner Pöstchen in Politik oder den Standesorganisationen.
LNS

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