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Politik

Arzneimittelausgaben im Januar um 3,7 Prozent gestiegen

Freitag, 27. Februar 2009

Hannover – Die Arzneimittelkosten je Versichertem sind im Januar 2009 um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das berichtet die Kaufmännische Krankenkasse (KKH).

„Ein Grund für den Mengenanstieg könnte die Grippewelle Anfang des Jahres sein. Überdurchschnittlich viele Menschen lagen mit Fieber, Husten und Schnupfen im Bett“, sagte Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der Kasse. Vor allem Antibiotika wurden vermehrt abgegeben.

Neben dem Mengenzuwachs treiben laut KKH vor allem patentgeschützte Originalpräparate die Kosten in die Höhe. Im vergangenen Jahr haben KKH-Versicherte patentierte Originalpräparate im Wert von 398 Millionen Euro erhalten, das waren circa 27,1 Millionen Euro mehr als 2007.

Insgesamt sind die Ausgaben für Medikamente im Jahr 2008 um 6,9 Prozent je Versichertem gestiegen. Dieser Trend setzte sich nun auch im Januar 2009 fort. Rund 58 Millionen Euro musste die KKH für die Medikamente ihrer Versicherten im Januar 2009 aufwenden. Im Januar 2008 waren es rund 55 Millionen Euro. © hil/aerzteblatt.de

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