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Tellkamp im DÄ-Interview zu seinem Roman „Der Turm“

Donnerstag, 5. März 2009

Köln – Uwe Tellkamp, der Autor des im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten DDR-Epos „Der Turm“, schreibt zurzeit an einem Buch über das Leben mit seinem zweijährigen Sohn, das im Herbst unter dem Titel „Der Zitronenrabe“ erscheinen soll, „einfach, weil das ein süßsaures Verhältnis ist, Vater zu sein und mit dem Kind umzugehen,“ teilte er im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt mit.

Tellkamp, der vor seiner schriftstellerischen Tätigkeit, als Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik in München tätig war, nutzte das Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt, um einen Fehler in seinem Roman zu korrigieren. Dort habe er auf Seite 294 den Morbus Dupuytren, eine Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche, „komplett falsch“ beschrieben. Dies sei ihm vor Kurzem bei einer Lesung aufgefallen.
 

Tellkamp beabsichtigt, künftig wieder in Dresden zu leben. „Leute, die einen gewissen Ruf haben, müssen dorthin zurück, woher sie gekommen sind.“ Das Land dürfe schließlich nicht vergreisen. Tellkamps Roman endet positiv, dennoch „sind mir die Probleme nicht fremd. Wir leben in Freiburg, weil dort Arbeit existiert. Das liegt aber nicht daran, weil der böse Helmut Kohl und die bösen Westdeutschen uns mit ihrer Westmark kolonialisiert haben, wie Günter Grass sagte.“ Das hält Tellkamp für „absoluten Blödsinn.“ Seiner Ansicht nach hat „die SED das ganze Land in den Bankrott gefahren“. 

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© Kli/aerzteblatt.de

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