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Neue S3-Leitlinie zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit

Mittwoch, 18. März 2009

Berlin – Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF) hat am Mittwoch eine S3-Leitlinie zu Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) veröffentlicht. Die Leitlinie löst die 2001 herausgegebene S2-Leitlinie ab.
 

„Die Brisanz der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, verharmlosend auch Schaufensterkrankheit genannt, wird bis heute selbst in der medizinischen Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen wird“, unterstreicht die Gesellschaft für Angiologie (DGA) die Bedeutung der neuen Leitlinien. Die unter Federführung der DGA erarbeitete S3-Leitlinie berücksichtigt nicht nur Daten zur Häufigkeit der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.
Erstmalig erhielten Ärzte wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zur Diagnostik und
Therapie von PAVK-Patienten in der Bundesrepublik.

Ziel der Leitlinie ist es, die Diagnose- und Behandlungsqualität der PAVK in Deutschland zu verbessern. Durch rechtzeitige Diagnose und Behandlung könnten Herzinfarkt und Schlaganfall verhindert und Amputationen vermieden werden.

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© hil/aerzteblatt.de

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