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Neurodermitis bei Kindern: Ursache weiter unklar

Montag, 23. März 2009

Köln – Obwohl die Zahl der Kinder mit Neurodermitis steigt und mittlerweile jedes fünfte Kind davon betroffen ist, ist die Ursache für diesen Anstieg bislang nicht eindeutig geklärt. Vor diesem Hintergrund rät das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bei der Ernährung betroffener Kinder nicht leichtfertig auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten.

„Die Ernährung von Kindern einzuschränken, kann ihre Gesundheit und ihr Wachstum beeinträchtigen. Eltern müssen sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, unbewiesenen Theorien über Ernährung und Neurodermitis zu folgen“, sagte der Leiter des IQWiG, Peter Sawicki.

Studien hätten gezeigt, dass ein Verzicht auf Nahrungsmittel wie Milch oder Eier kleinen Kindern vermutlich nur dann helfe, wenn ihre Überempfindlichkeit dagegen nachgewiesen ist. Allergietests wie der Prick-Test oder eine ärztlich begleitete Ausschluss- und Provokationsdiät könnten verlässliche Informationen darüber liefern, ob ein bestimmtes Nahrungsmittel wirklich die Ursache für das Hautproblem ist.

Das Institut weist darauf hin, dass eine leichte Neurodermitis bei den meisten Babys und Kleinkindern von selbst wieder verschwindet und es normalerweise nicht nötig sei, die Ernährung der Familie umzustellen. Darüber hinaus könnten Allergene und Reizstoffe wie Seife oder Wollkleidung Neurodermitis verschlimmern. Zurzeit werde untersucht, welche Rolle Probiotika bei der Entwicklung von Allergien im Kindesalter spielen. Die Forschung dazu stehe aber noch ganz am Anfang. © hil/aerzteblatt.de

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