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Tiefe Hirnstimulation erstmals in Bonn

Dienstag, 7. April 2009

Bonn – Neurochirurgen am Universitätsklinikum Bonn haben bei einer Parkinsonpatientin eine tiefe Hirnstimulation vorgenommen. Das gab die Universitätsklinik am Dienstag bekannt. Die Methode blockiert durch schwache elektrische Impulse Hirnareale, die für die Symptome der Parkinson Krankheit verantwortlich sind.

Die tiefe Hirnstimulation eignet sich besonders für Patienten, die nicht mehr ausreichend auf eine medikamentöse Behandlung mit ansprechen. „Allein in Nordrhein-Westfalen könnten zwischen 3.000 bis 6.000 Parkinsonpatienten von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren“, sagte Volker Arnd Coenen, Leiter des Schwerpunkts Stereotaxie an der Bonner Universitätsklinik für Neurochirurgie. Neben der Unterdrückung der motorischen Symptome lasse sich mit der tiefen Hirnstimulation oft auch die L-Dopa-Dosis deutlich senken. © hil/aerzteblatt.de

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