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Politik

Bürgerbündnis warnt vor elektronischer Gesundheitskarte

Donnerstag, 23. April 2009

Berlin – Ein bundesweites Bürgerrechtsbündnis hat vor der flächendeckenden Einführung der elektronischen Gesundheitskarte gewarnt. Die Daten könnten bei unsachgemäßer Anwendung an Dritte verkauft und für die Pharmaindustrie und Medizintechnik ausgewertet werden, erklärte Silke Lüder, Sprecherin des Bündnisses „Stoppt die E-Card“, am Donnerstag in Berlin. Gesundheit sei keine Ware, und das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis unter dem Schutz der Schweigepflicht müsse erhalten bleiben.  

Im Rheinland werden seit Anfang des Jahres die Lesegeräte für die E-Card eingeführt. Sobald 85 Prozent der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Krankenhäuser damit ausgestattet sind, werden die Krankenkassen in der Region Nordrhein Gesundheitskarten an ihre Versicherten senden.  

Die elektronische Gesundheitskarte soll die bisherige Krankenkassenkarte ersetzen. Sie enthält Bild und Adresse des Versicherten. Missbrauch soll durch eine PIN wie bei Bankkarten deutlich erschwert werden, damit ohne die Versicherten niemand unbefugt Daten auslesen kann. Die Karte kann später um Notfalldaten oder elektronische Rezepte erweitert werden. © afp/aerzteblatt.de

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