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Ärzteschaft

Hartmannbund fordert mehr Engagement von den KVen

Montag, 27. April 2009

Berlin – Als Ultimatum für das Überleben der Kassenärztlichen Vereinigungen als Säulen eines kollektiven Vertragssystems sieht Hartmannbund-Vorsitzender Kuno Winn, die bevorstehende Bundestagswahl. „Dem KV-System bleibt also nur noch wenig Zeit, zu belegen, dass es willens und in der Lage ist, den Grundgedanken der kollektiven ärztlichen Vergütung überzeugend zu vertreten und vor allem auch technisch umzusetzen“, sagte Winn.

Dazu gehöre, dass die föderalen Strukturen nicht zu einer Übermacht von Einzelinteressen gegenüber dem Gesamtinteresse der Ärzteschaft führten.„Die Signale aus der Politik, die das KV-System inzwischen ganz offen in Frage stellen, sind kaum noch zu überhören“, warnte Winn.

Es liege deshalb an den KV-Vertretern, sich nicht zusätzlich selbst zur Disposition zu stellen, sondern der Ärzteschaft zu beweisen, dass man noch auf sie zählen könne. Zudem seien die KVen noch stärker als bisher gefordert, in einem sich verändernden System ihre Rolle neu zu definieren.

Gleichzeitig bekannte sich Winn ausdrücklich auch zu Selektivverträgen. Diese dürften aber nicht weiter zu einer Kannibalisierung innerhalb der Ärzteschaft beitragen. Sie könnten das Kollektivvertragssystem nicht ersetzen, sondern lediglich sinnvoll ergänzen.

Winn fügte hinzu: „Wenn wir gemeinsam eine Macht bleiben wollen, dann brauchen wir Ärzte ein kollektives Vertragssystem. Wir brauchen dann aber auch Repräsentanten, die im Kern uneingeschränkt an einem Strick ziehen – und zwar in die gleiche Richtung“. © hil/aerzteblatt.de

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