NewsPolitikTrend zu teuren Arzneimitteln treibt Ausgaben hoch
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Trend zu teuren Arzneimitteln treibt Ausgaben hoch

Mittwoch, 29. April 2009

Berlin – Im Jahr 2008 wurden in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) Arzneimittel im Wert von 26,7 Milliarden Euro verordnet. Das sind 1,4 Milliarden mehr als noch 2007. Dieses vorläufige Jahresergebnis des GKV-Arzneimittelindex gab das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO) Ende April bekannt.

Ausschlaggebend für die Umsatzdynamik sei vor allem der Trend, dass Ärzte immer mehr teure Arzneimittel verordneten. Dabei schlugen laut Analyse 2008 auf der Kostenseite besonders Mittel mit Wirkung auf das Immunsystem (+339 Millionen Euro) und Fertigarzneimittel zur Therapie von Krebserkrankungen (+204 Millionen Euro) zu Buche.

Insgesamt sind im deutschen Arzneimittelmarkt die Preise im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gefallen. Laut Einschätzung des AOK-Instituts ist der Preisverfall ein sicheres Indiz dafür, dass gesetzliche Regelungen, insbesondere im patentfreien Markt, ihre Wirkung entfalten. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

24. Januar 2020
Erfurt – Zur konsequenten Verfolgung von Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen wollen die Krankenkassen in Thüringen enger zusammenarbeiten. Jahr für Jahr entstünden den Kranken- und Pflegekassen
Krankenkassen wollen Abrechnungsbetrugsfälle gemeinsam verfolgen
11. Oktober 2019
Berlin – Das Ausgabenvolumen für Arzneimittel steigt im kommenden Jahr um 4,2 Prozent. Das ist das Ergebnis der bundesweiten Rahmenvorgaben, auf die sich Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und
Mehr Geld für Arznei- und Heilmittel vereinbart
30. Mai 2019
Waldems-Esch – Die Zahl deutscher HIV-Infizierter steigt seit Jahren an und liegt derzeit bei mehr als 85.000 Betroffenen. Hintergrund ist die hohe Lebenserwartung der Patienten unter Therapie.
HIV-Arzneimittelkosten sinken trotz steigender Patientenzahlen
16. April 2019
Berlin – AbbVie Deutschland, Hersteller des Biologikums Adalimumab (Humira), versucht Ärzte offenbar davon abzuhalten, auf Humira eingestellte Patienten auf Biosimilars umzustellen. Das lässt sich den
AbbVie sorgt für Irritationen bei Austauschmöglichkeit von Humira
19. Februar 2019
Frankfurt am Main – Der Weltpharmamarkt wird in den kommenden Jahren zwischen drei und sechs Prozent pro Jahr wachsen und 2023 ein Umsatzvolumen von über 1,5 Billionen US-Dollar erreichen. Das rechnet
Arzneimittelausgaben sollen um drei bis sechs Prozent im Jahr steigen
8. Februar 2019
Frankfurt am Main – Die globalen Ausgaben für Medikamente lagen 2018 bei 1,2 Billionen US-Dollar, bis 2023 werden sie voraussichtlich auf mehr als 1,5 Billionen US-Dollar steigen. Das geht aus einer
Massiver Anstieg der globalen Arzneimittelausgaben
5. Februar 2019
Waldems-Esch – In Deutschland endet in diesem Jahr der Patentschutz für 27 pharmazeutische Substanzen. Das hat der Daten- und Informationsdienstleister Insight Health bekanntgegeben. Demzufolge haben
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER