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Ausland

Mehr Fälle von Sterbehilfe in den Niederlanden

Freitag, 29. Mai 2009

Den Haag – In den Niederlanden ist die Zahl der Fälle von aktiver Sterbehilfe zwischen 2007 und 2008 um fast zehn Prozent gestiegen. Laut den am Freitag veröffentlichten Zahlen der Sterbehilfe-Kommissionen gab es im vergangenen Jahr insgesamt 2.331 Tötungen auf Verlangen im weiteren Sinne, wozu auch 152 Fälle gezählt wurden, bei denen die Betroffenen Beihilfe zum Selbstmord erhielten. 2007 waren insgesamt 2.120 Sterbehilfe-Fälle gezählt worden.

Die meisten Menschen, die freiwillig aus dem Leben scheiden wollten, waren laut dem Bericht krebskrank. Der überwiegende Teil erhielt zu Hause Sterbehilfe, nur 145 starben im Krankenhaus und 198 im Pflegeheim. In zehn Fällen wurden Ermittlungen eingeleitet, weil sie sich nicht an die Vorgaben des Sterbehilfe-Gesetztes gehalten hatten.

In den Niederlanden ist aktive Sterbehilfe erlaubt, allerdings gelten dafür strikte Kriterien: Sterbehilfe darf nur geleistet werden, wenn der Patient sie selbst bei klarem Verstand verfügt hat, dieser unheilbar krank ist und nachweislich unter unerträglichen Schmerzen leidet. Jeder Fall muss zudem einer Kommission gemeldet werden, die sich aus einem Arzt, einem Juristen und einem Ethiker zusammensetzt. © afp/aerzteblatt.de

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adonis
am Montag, 1. Juni 2009, 18:53

Na, das ist wohl ein Umzugsgrund für einige Kollegen und Rechtsanwälte!!!

Ich bin froh, dass wir in D und S nicht so "fortschrittlich" sind.

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