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Politik

Pharmaindustrie fordert Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel

Dienstag, 16. Juni 2009

Düsseldorf – Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat anlässlich seiner Mitgliederversammlung erneut gefordert, die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel zu senken. Durch diese Maßnahme könnten Krankenkassen und Versicherte um 3,5 Milliarden Euro entlastet werden, erklärte der BPI-Vorsitzende Bernd Wegener am Dienstag in Düsseldorf.

In Deutschland fällt unter anderem für Grundnahrungsmittel ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent an. Neben diesen Grund­nahrungs­mitteln benötige der Mensch aber auch Arzneimittel, um die Gesundheit wieder herzustellen, betonte Wegener. Er versicherte zugleich, dass sich die Pharmaindustrie aktiv dafür einsetzen werde, dass die Senkung der Mehrwertsteuer auch bei Verbrauchern und Kostenträgern ankomme und nicht als Gelegenheit für Preiserhöhungen genutzt werde. 

Darüber hinaus forderte der BPI-Vorsitzende die direkte Beteiligung von Pharmaunternehmen an Verträgen zur integrierten Versorgung. Wegener erwähnte insbesondere die Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung, bei denen die Vertragspartner zum Teil anstrebten, höhere ärztliche Honorare durch Einsparungen bei Arzneimitteln zu kompensieren. „Wir wollen nicht, dass die Ärzte das alleine regeln“, sagte Wegener. „Wir wollen dabei aktiv eingebunden werden." © HK/aerzteblatt.de

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