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Medizin

Seafood-Diät bei altersbedingter Makuladegenration günstig

Dienstag, 28. Juli 2009

Bethesda – Omega-3-Fettsäuren können die Progression der altersbedingten Makuladegeneration verzögern. Das ermittelten Wissenschaftler des National Eye Institute in Bethesda. Sie publizieren in der Augustausgabe des American Journal of Pathology (2009; 175: 799-807).

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine der häufigsten Erblindungsursachen. Etwa zehn Prozent der 66- bis 74-jährigen erkranken daran. Nun haben Forscher herausgefunden, dass sich das Krankheitsbild der AMD durch eine Diät reich an Omega-3-Fettsäuren günstig beeinflussen lässt.

Die Arbeitsgruppe von Chi-Chao Chan analysierte am National Eye Institute in Bethesda den Einfluss von Omega-3-Fettsäuren im Tierversuch. Sie konnten feststellen, dass eine hohe Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren die Progression einer AMD verzögern und in einigen Fällen sogar einen Rückgang von Läsionen bewirken.
 

Die Forscher vermuten, auch die Ursache für den Effekt ausgemacht zu haben: die untersuchten Mäuse wiesen insgesamt geringere Werte von Entzündungsparametern auf und hatten im Gegenzug erhöhte Werte antientzündlicher Moleküle.

Nun wollen die Wissenschaftler um Chan untersuchen, inwiefern sich die Erkenntnisse dieser Studie für therapeutische Zwecke nutzen lassen. „Unsere weiteren Projekte beinhalten das Testen systemisch verabreichter Pharmakochaperone und antioxidativer Moleküle“, erklärt Chan: „Zudem wollen wir auch intraokular zu verabreichende Therapien testen.“

© rme/aerzteblatt.de

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