NewsVermischtesLeichter Spendenzuwachs für DAHW
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Leichter Spendenzuwachs für DAHW

Freitag, 7. August 2009

Würzburg – Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat im vergangenen Jahr ein leichtes Spendenplus verzeichnet. Insgesamt gingen fast 12,7 Millionen Euro ein, wie der am Freitag in Würzburg vorgelegte Jahresbericht ausweist.

Das sind 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 285 Projekte in 33 Ländern sowie weitere fünf Forschungsvorhaben gab das Hilfswerk demnach 13,7 Millionen Euro aus. Die Differenz und die laufenden Kosten seien aus den Rücklagen bestritten worden. 

Die Entwicklungs- und Schwellenländer litten besonders unter den Folgen der Wirtschaftskrise, so DAHW-Geschäftsführer Burkard Kömm. Der zum Teil dramatische Preisanstieg für Grundnahrungsmittel schwäche viele Menschen, so dass sie anfälliger für Krankheiten wie Tuberkulose seien. Das DAHW habe mehr als 40.000 neuen Leprapatienten eine medizinische Behandlung zukommen lassen.

Das seien rund 17 Prozent der weltweit gut 250.000 registrierten Neuerkrankungen. Darüber hinaus hätten mehr als 100.000 Menschen vom DAHW Hilfe erhalten, die wegen einer früheren Lepra-Erkrankung behindert seien. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

26. September 2019
Berlin – Im Jahr 2018 wurden 208.619 Menschen registriert, die neu an Lepra erkrankt sind. Das geht aus der globalen Leprastatistik hervor, die die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) kürzlich
Weltweit mehr als 200.000 Neuerkrankungen an Lepra
15. Mai 2019
Brasilia – Experten der Vereinten Nationen (UN) sind besorgt über die anhaltend hohe Zahl von Lepraerkrankungen sowie das damit verbundene soziale Stigma in Brasilien. In einer gestern
Brasilien muss Leprakranke besser versorgen
10. April 2019
Würzburg – Ein Netzwerk gegen tropische Armutserkrankungen wollen Organisationen aus Wissenschaft, Kirche, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Würzburg aufbauen. „Unser Ziel ist es, Würzburg im
Netzwerk zur Erforschung und Bekämpfung tropischer Armutserkrankungen gegründet
25. Januar 2019
Genf – Die Vereinten Nationen haben mangelnden Schutz und soziale Ächtung von Lepra betroffener Kinder angeprangert. „Lepra kann leicht geheilt werden, wenn sie frühzeitig erkannt und behandelt wird.
Vereinte Nationen prangern Vernachlässigung von Kindern mit Lepra an
18. Januar 2019
Würzburg – Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) hat die soziale und strukturelle Diskriminierung von Leprakranken kritisiert. Es gebe keine Erkrankung auf der Welt, für die es so viele
Leprahilfe wünscht sich Ende der Diskriminierung Betroffener
3. Mai 2018
Kiel – Die Lepra, die im Mittelalter mangels Antibiotika durch drastische soziale Maßnahmen eingedämmt wurde, hat möglicherweise das Genom der Europäer verändert. Eine Studie in Nature Communications
Lepra hat das Genom der Europäer (an einer Stelle) verändert
29. Januar 2018
Lausanne – Obwohl die Lepra (noch) gut zu behandeln ist und die dafür notwendigen Medikamente ärmeren Ländern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, die
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER