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Vermischtes

Wartezeiten belasten Arzt-Patien­ten-Verhältnis nicht

Dienstag, 1. September 2009

Berlin – Wartezeiten belasten das positive Arzt-Patienten-Verhältnis nicht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Brendan-Schmittmann-Stiftung. Allerdings fielen die Bewertungen der Wartezeiten bei Arztbesuchen sehr differenziert aus, so die Stiftung. Demnach waren Zahnarztpatienten (90,1 Prozent) deutlich häufiger zufrieden als Patienten von Haus- (67,5 Prozent) und Fachärzten (66,3 Prozent).

„Offensichtlich werden die Erwartungen der Patienten der Haus- und Fachärzte an die Wartezeiten unzureichender erfüllt“, erklären die Autoren. Das könnte mit der unterschiedlichen Länge des Arbeitstages und dem ebenfalls sehr unterschiedlichen täglichen Patientenaufkommen in den Praxen in Zusammenhang stehen, vermuten sie.

Die Wartezeit bei den Zahnärzten betrug laut Studie im Durchschnitt 20,10 Minuten. Das war nur die Hälfte der Zeit, die Patienten beim Hausarzt (40,32 Minuten) beziehungsweise beim Facharzt (38,85 Minuten) einplanen mussten.

Bemerkenswert sei, dass die von den Patienten akzeptierte Wartezeit maximal um sieben Minuten von der tatsächlichen Wartezeit abweicht, heißt es in der Studie. Demnach akzeptierten die Patienten der Hausärzte eine Wartezeit von 33,80 Minuten und lagen damit 6,52 Minuten unter der tatsächlichen Wartezeit. Bei den Zahnärzten war die akzeptierte Wartezeit sogar über sieben Minuten länger als die tatsächliche.

© hil/aerzteblatt.de

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