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Vermischtes

Viele Männer drücken sich vor Krebsvorsorge

Montag, 5. Oktober 2009

Hamburg – Männer sind in Sachen Krebsfrüherkennung Vorsorgemuffel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach geht nur jeder vierte Mann zur jährlichen Krebsfrüherkennung. Dagegen lassen sich immerhin sechs von zehn Frauen regelmäßig durchchecken.

Ziel der TK-Umfrage war es, den Ausreden der männlichen wie weiblichen Vorsorgemuffel auf den Grund zu gehen. Das Ergebnis: Sechs von zehn Befragten gaben an, dass sie nur zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Jeder Fünfte sagte sogar, Früherkennung betreffe ihn nicht. Als weiteren Grund, warum sie nicht zu Vorsorge gehen, nannten vier von zehn Befragten, dass ihnen die Untersuchungen unangenehm sind. Zudem gaben jeder vierte Mann und jede sechste Frau an, dass ihnen die Zeit fehlt, sich um das Thema zu kümmern.

„Gerade das starke Geschlecht legt anscheinend mehr Wert auf ein Scheckheftgepflegtes Auto, als auf den eigenen Gesundheits-Check“, erklärt TK-Mediziner Peter Düker. Dabei sei Krebs im vergangenen Jahr für jeden vierten Todesfall in Deutschland verantwortlich gewesen.

Darüber hinaus wissen laut Studie nur die wenigsten Menschen tatsächlich über das Thema Früherkennung Bescheid. 41 Prozent der Befragten wussten nicht, auf welche Untersuchungen sie Anspruch haben. Insgesamt hat sich jeder Vierte noch nie über das Thema Früherkennung informiert. Deshalb fordert Düker: „Alle Beteiligten, von den Krankenkassen über die Politik bis zu den Ärzten, sollten noch stärker für Früherkennung werben." © hil/aerzteblatt.de

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adonis
am Dienstag, 6. Oktober 2009, 11:51

Datenlage?

Krebsvorsorge beim Mann ist ein deutsches Phänomen. Mir persönlich ist allerdings nicht bekannt, dass ein Vorsorgeprogramm bislang erfolgreich war. Das Gleiche gilt letztendlich auch für die PSA Bestimmung für die der Patient meines Wissens selbst aufkommen muss.
Krebsvorsorge besteht nach wie vor aus Ideologie aber nicht aus medizinischen Fakten. Das Gleiche gilt auch bei der Krebsnachsorge. Da es sich nicht um wenig Geld handelt, wäre es wichtig hier mehr Klarheit hineinzubringen.

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