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Ärzteschaft

Ostdeutsche Ärzte pro Gesundheitsfonds

Freitag, 9. Oktober 2009

Magdeburg – Die Kassenärzte Ostdeutschlands haben davor gewarnt, den Gesundheitsfonds ohne leistungsfähige Alternative abzuschaffen. In einem gemeinsamen Papier weisen die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) der neuen Länder darauf hin, der Gesundheitsfonds verhindere „insbesondere in finanzschwächeren Bundesländern ein Ausbluten der medizinischen Versorgung für eine zunehmend multimorbide Bevölkerung“.

In den vergangenen Jahren sei in bestimmten Regionen der Bundesrepublik die ambulante medizinische Versorgung kaum noch flächendeckend und in hoher Qualität aufrecht zu erhalten gewesen. Der finanzielle Ausgleich durch den Gesundheitsfonds schaffe nun die Basis für eine bundesweit einheitliche Versorgungsqualität.

Überlegungen der Regierungskoalition, den Gesundheitsfonds abzuschaffen oder zu regionalisieren, halten die Vorsitzenden der unterzeichnenden KVen für kontraproduktiv. „Das Gesundheitswesen krankt nicht erst an Finanzierungsproblemen, seit der Sachverständigenrat die Einrichtung des Gesundheitsfonds als Kompromiss zwischen den Konzepten der Bürgerversicherung und der Gesundheitsprämie vorschlug“, betonen sie.

Daher plädieren sie dafür, den mit dem Gesundheitsfonds etablierten Finanzierungsrahmen für das deutsche Gesundheitssystem nicht fahrlässig aufzugeben. „Zumindest nicht, solange kein anderes System implementiert werden kann, das dieses leistet“, so die KVen. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #87250
adonis
am Montag, 12. Oktober 2009, 07:59

Gesundheitsfond hin oder her!!!

Er hat wiedermal eine Geldfressmaschine geschaffen ohne die Verbesserung der Versorgungsqualität. Dass sich die Ostärzte nun so für ihn einsetzen hat ehr monetäre Aspekte als fachliche.
Dass die Ostärzte 20 Jahre !!! nach der deutschen Widervereinigung gleiches Geld haben wollen, ist nur recht und billig. Deshalb aber einen grossen administrativen Apparat aufrecht zu erhalten ist Schwachsinn. Das sollten die Kollegen auch wissen. Eine grundlegende Reform wäre sinnvoll mit deutlicher Reduktion der Administration.
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