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Vermischtes

Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Haarfärbemittel

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Berlin – Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erzeugen künstliche Haarfärbemittel kein erhöhtes Krebsrisiko. „Die problematischen Substanzen sind bereits seit langem verboten“, erklärte BfR-Präsident Andreas Hensel anlässlich eines BfR-Symposiums zu Krebs- und Allergierisiken durch Haarfärbemittel in Berlin.

Erhöhten Forschungsbedarf sieht das BfR hinsichtlich der zunehmenden allergischen Reaktionen auf Haarfärbemittel. In Hautkliniken in Europa seien drei bis fünf Prozent der Patienten mit Kontaktallergien gegenüber so genanntem PPD sensibilisiert.

Der Einsatz von PPD in Haarfärbemitteln gehe in Deutschland zwar insgesamt zurück, die Alternativen seien jedoch zum Teil ebenso problematisch. Die Sensibilisierung mit der Folge allergischer Reaktionen durch Haarfärbemittel, insbesondere bei Frisören, sei ein ungelöstes Problem, das weiterer Grundlagenforschung bedürfe, so Hensel.

Nachdem amerikanische Untersuchungen 2001 Hinweise lieferten, dass Frisöre und Verbraucher, die vor 1985 Haarfärbemittel verwendet hatten, einem erhöhtes Risiko auf Harnblasenkrebs ausgesetzt sind, initiierte die EU-Kommission eine systematische Sicherheitsbewertung aller in Haarfärbemitteln verwendeten Substanzen. © hil/aerzteblatt.de

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