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Politik

Arzneimittel­versorgung in Ost- und Westdeutschland auf gleichem Niveau

Freitag, 6. November 2009

Berlin – Die Arzneimittelversorgung für die Menschen in Ostdeutschland hat sich seit dem Fall der Berliner Mauer spürbar verbessert. Das erklärte die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls.

Danach versorgt eine Apotheke in den neuen Bundesländern durchschnittlich 4.000 Menschen, während es vor zwanzig Jahren noch 8.000 waren. Damit habe das ostdeutsche Apothekenwesen den westdeutschen Durchschnitt erreicht und liege im europäischen Mittelfeld, so die ABDA.

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Gleichzeitig erhielten die Apotheken nicht mehr nur alle ein bis zwei Wochen pharmazeutische Produkte geliefert, sondern vielerorts mehrmals pro Tag. Deshalb erhielten die Patienten flächendeckend ihre Medikamente schneller und zuverlässiger als zu DDR-Zeiten. Auch das eng begrenzte Sortiment von Präparaten und der Mangel an bestimmten, oft importabhängigen Arzneimitteln gehörten der Vergangenheit an.
 

„Wir können mit Stolz darauf zurückblicken, was wir aus der Freiheit gemacht haben“, sagt Friedemann Schmidt, ABDA-Vizepräsident und Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer. Die Privatisierung der ehemals staatlichen DDR-Apotheken sei ebenso wie die zahlreichen Neugründungen eine Erfolgsgeschichte im Sinne von Freiberuflichkeit, Mittelstandsförderung und Arbeitsplatzschaffung. © hil/aerzteblatt.de

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