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Ausländische Patienten kommen meist aus den Nachbarländern

Montag, 16. November 2009

Gelsenkirchen – Obwohl sich immer mehr ausländische Patienten in deutschen Krankenhäusern behandeln lassen, bleibt das Geschäft mit solventen Gastpatienten eher die Ausnahme. Das hat das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen jetzt ermittelt.

Danach behandelten Ärzte in deutschen Krankenhäusern 2007 mit 58.765 ausländischen Patienten zwar rund 9,4 Prozent mehr als im Vergleichsjahr 2006. „Die Gewinnung reicher Gastpatienten bleibt aber ein Nischenmarkt“, so die IAT-Forscher.

Denn obwohl die Zahl der Patienten aus Russland, den Vereinten Arabischen Emiraten oder auch China wächst, komme der überwiegende Teil der ausländischen Patienten nach wie vor aus den Nachbarländern.

Bundesweiter Spitzenreiter bei der Behandlung ausländischer Patienten ist laut IAT der Standort München mit 5.829 Fällen, gefolgt von Aachen mit 3.947 und Berlin mit 2.529 Behandlungsfällen (2007). Der größte Anteil der Gastpatienten konzentriert sich auf die grenznahen Regionen. Bei vier von fünf ausländischen Patienten handelt es sich um Notfälle, die eine sofortige Akutbehandlung erfordern. © hil/aerzteblatt.de

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