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Neue Wertberichtigungen in Millionenhöhe bei der Apobank

Montag, 30. November 2009

Düsseldorf – Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat erneut Wertberichtigungen im dreistelligen Millionenbereich angekündigt. Die Abschreibung ist Teil eines Sechs-Stufen-Planes, mit dem die Bank wieder „an die Zeiten guter Profitabilität anzuknüpfen“ will, sagte Vorstandssprecher Herbert Pfennig.

Das Düsseldorfer Institut besitzt ein großes Portfolio strukturierter Wertpapiere und wurde von der Finanzkrise entsprechend schwer getroffen. Im ersten Halbjahr 2009 sank der Gewinn von 56,8 Millionen im Vorjahr auf nur noch 7,6 Millionen Euro.

Die erforderlichen Wertberichtigungen will die Apobank in erster Linie durch das operative Kerngeschäft auffangen. Sollte es dennoch zu einem Fehlbetrag kommen, könne die Bank diese über eine Rücklage von 700 Millionen Euro ausgleichen. Zudem habe der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken bereits Unterstützung in Form einer neuen Garantie signalisiert.

Die Apobank rechnet jedoch nicht damit, diese beanspruchen zu müssen. „Mit dem konkreten Maßnahmenplan werden wir unsere Eigenkapitalsituation verbessern und das profitable Kerngeschäft zur Stärkung der Ertragslage ausbauen“, erklärte Pfennig.

Er wies darauf hin, dass sich das operative Geschäft jenseits der außerordentlichen Belastungen erfreulich entwickelt habe. So seien mit nahezu vier Milliarden Euro wesentlich mehr Darlehen erteilt worden als im Vorjahr und auch der Zinsüberschuss liege deutlich über Plan. „Diese Entwicklung zeigt, dass unser Geschäftsmodell eine stabile Basis für die nachhaltige Ertragstärke bildet“, betont der Apobank-Chef.

Nachdem der ehemalige Apobank-Vorstandssprecher Günter Preuß bereits im Frühjahr zurückgetreten war, gab jetzt auch Finanz- und Risikovorstand Günther Herion seinen Posten auf. © hil/aerzteblatt.de

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