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GKV-Ausgaben für patentgeschützte Arzneimittel um 15 Prozent gestiegen

Mittwoch, 20. Januar 2010

Frankfurt/Main – Die Ausgaben der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) für patentgeschützte Arzneimittel haben sich 2009 deutlich erhöht. Das geht aus aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstitutes IMS Health hervor.

Demnach haben die Krankenkassen von Januar bis November insgesamt rund 9,14 Milliarden Euro für patentgeschützte Arzneimittel und somit 1,196 Milliarden Euro mehr ausgeben als in der Vorjahresperiode. Dies entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent. Insgesamt hat die GKV für diese Arzneimittel laut IMS Health 35 Prozent ihrer Arzneimittelausgaben aufgewendet.

Deutlich geringer als der Umsatz stieg die abgegebene Menge dieser Produkte. So verordneten Ärzte im analysierten Zeitraum rund 50,3 Millionen Packungen patentgeschützter Medikamente an GKV-Versicherte.

Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Absatzsteigerung von 6,4 Prozent. Bezogen auf alle zulasten der Krankenkassen abgegebenen Medikamente erreichten patentgeschützte Produkte damit einen Anteil von 8,2 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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Reini
am Mittwoch, 20. Januar 2010, 20:09

Wer nimmt welche Zahlen?

IMS Health geht von Industrieumsätzen aus (mit oder ohne Rabatte?)und dies
ist nicht dasselbe wie Ausgaben der GKV.
LNS

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