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Ärzteschaft

Zahl der berufstätigen Ärzte in Sachsen-Anhalt steigt leicht

Mittwoch, 20. Januar 2010

Magdeburg – Die Zahl der berufstätigen Ärzte in Sachsen-Anhalt ist im letzten Jahr leicht angestiegen. Darauf verweist die Ärztekammer Sachsen-Anhalt (ÄKSA). Demnach waren Ende 2009 8.133 Mediziner in dem Bundesland tätig, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 43 Ärzten.

„Auf den ersten Blick scheint diese Statistik keinen besonderen Handlungsbedarf zu offenbaren“, sagt ÄKSA-Präsident Henning Friebel. „Wenn wir aber genauer hinschauen, dann müssen wir erkennen, dass der Anteil der Ärzte, die unter 40 Jahre alt sind, kontinuierlich sinkt.“

So betrug der Anteil dieser Gruppe laut ÄKSA Ende 2005 noch rund 23 Prozent, Ende 2009 waren es nur noch 18 Prozent. Das entspricht einem Rückgang von 339 jungen Medizinern.

„Diese Ärzte fehlen im Land“, erklärt Friebel. Bei bereits landesweit 243 fehlenden Hausärzten zeige das die Dramatik hinter diesen Zahlen. Zu viele Medizinstudenten wanderten in berufsfremde Fächer ab. „Hier werden wir in kommender Zeit aktiver für eine Arbeit am Patienten werben“, so der Kammerpräsident. © hil/aerzteblatt.de

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