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Teure Wachstumshormone für Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 21. Januar 2010

Hannover – Wachstumshormone verursachen bei Kindern und Jugendlichen die höchsten Arzneimittelausgaben. Das hat eine Auswertung der Versichertendaten der KKH-Allianz ergeben. Mit rund 4,8 Millionen Euro belegt das Wachstumshormon Somatropin den Spitzenplatz der umsatzstärksten Arzneimittel für Kinder und Jugendliche.

Die Ausgaben für Somatropin steigen stetig an. Zwischen 2005 und 2008 sind die Kosten laut KKH bei gleich bleibender Patientenzahl um 50 Prozent gestiegen. Um die Ausgaben zu begrenzen, plädiert die KKH für die Einführung von Preisobergrenzen und ruft Ärzte auf sogenannte Biosimilars verschreiben.

„Diese biotechnologischen Nachahmer-Arzneistoffe besitzen große strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Original und sind genauso auf Wirksamkeit behördlich geprüft, aber rund 20 Prozent günstiger“, erklärt KKH-Apotheker Peter Moormann.

Als kleinwüchsig gelten in Deutschland Erwachsene, die nicht größer als 1,50 Meter werden. Schätzungen zufolge sind davon rund 100.000 Menschen in Deutschland betroffen. © hil/aerzteblatt.de

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