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Ärzteschaft

Zahl der Ärzte in Sachsen steigt

Dienstag, 2. März 2010

Dresden – Laut der Lan­des­ärz­te­kam­mer Sachsen leben und arbeiten 20.418 Ärzte in Sachsen. Von den 14.761 berufstätigen Ärzten im Land seien 7.672 im stationären und 5.655 im ambulanten Bereich tätig. Hinzu kämen 335 Mediziner, die bei Behörden arbeiten sowie 5.657 Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit. 4.941 Ärzte gehen laut Kammer ihrem Beruf noch nach, obwohl sie bereits im Rentenalter sind.

„Zwar steigt die Zahl der berufstätigen Ärzte in Sachsen insgesamt, es besteht dennoch nach wie vor ein Ärztemangel im ambulanten und stationären Bereich“, so Kammerpräsident Jan Schulze. Dies schlage sich vor allem im Bereich der Allgemeinärzte nieder und sei unter anderem auf die Überalterung der Ärzteschaft in Sachsen zurückzuführen. Weitere Faktoren stellen laut Schulze die Abwanderung junger Ärzte ins Ausland, in andere Bundesländer und in nichtmedizinische Berufe sowie der steigende ärztliche Versorgungsbedarf der Bevölkerung dar.

„Die Gewinnung von Ärzten bleibt deshalb weiterhin ein wichtiges Anliegen der Sächsischen Lan­des­ärz­te­kam­mer“, betont Schulze. Dazu setze sie die Arbeit der Koordinierungsstelle „Ärzte für Sachsen“ fort und werde Mitte März auch wieder in Österreich für eine ärztliche Tätigkeit in Sachsen werben. Zugleich will man Medizinstudierende in Dresden und Leipzig gezielt ansprechen, um sie als Ärzte in Sachsen zu halten.

„Schließlich sind die Arbeitsbedingungen hier in Praxis und Klinik hervorragend und es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten gerade für Nachwuchsmediziner“, argumentiert der Kammerchef. © hil/aerzteblatt.de

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