Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Zeitumstellung führt zu Schlafproblemen

Donnerstag, 25. März 2010

Hannover – Fast jeder Zweite in Deutschland kämpft nach der Umstellung auf die Sommerzeit mit Schlafproblemen. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 1.006 Menschen, die am Donnerstag in Hannover veröffentlicht wurde.

Wenn in der Nacht zum Sonntag die Zeiger wieder eine Stunde nach vorn gedreht werden, kommt die innere Uhr vieler Menschen nicht so schnell hinterher. Die meisten brauchen der Umfrage zufolge einige Tage, um wieder in den normalen Schlafrhythmus zu finden. Andere sind mehr auf den Wecker angewiesen oder kommen morgens schwerer aus dem Bett.

Aber auch generell sind Schlafstörungen weit verbreitet, wie die Umfrage zeigt. Jeder dritte Befragte leidet gelegentlich unter Schlafstörungen, wobei Frauen häufiger betroffen sind. 39 Prozent gaben an, abends schlecht einzuschlafen oder nachts häufiger aufzuwachen. Bei den Männern waren dies nur 30 Prozent.

Als Hauptgrund für die Schlafprobleme nannte mehr als die Hälfte der Betroffenen Stress im Beruf, gefolgt von privaten Sorgen und unregelmäßigen Schlafenszeiten. Jede dritte Frau macht zudem ihre kalten Füße für die Schlafprobleme verantwortlich, jede vierte das Schnarchen ihres Partners.   

Die meisten Befragten begegnen ihren Schlafproblemen, indem sie lesen, Fernsehgucken oder Musikhören. Immerhin jeder fünfte Mann genehmigt sich vor dem Schlafengehen einen alkoholischen Schlummertrunk. © afp/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

24.11.17
DSL-Nutzer schlafen weniger und schlechter als Menschen ohne DSL-Anschluss
Berlin – Menschen, die noch bis zur Schlafenszeit vor einem Bildschirm sitzen, schlafen signifikant weniger und sind unzufriedener mit ihrem Schlaf. Das belegt eine Studie auf Basis der Daten der......
15.11.17
Schlechter Schlaf: Vor allem Flex-Beschäftigte betroffen
Berlin – Etwa jeder Dritte in Deutschland schläft nach eigenem Ermessen schlecht. Zudem kommt fast ein Viertel der Erwachsenen nicht auf die von Experten empfohlenen mindestens 6 Stunden Schlaf. Das......
13.11.17
Schlafapnoe: Schnarchen könnte Alzheimerrisiko erhöhen
New York – Eine Langzeitstudie zeigt erstmals, dass ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSA) auf die Dauer die Ablagerung von Beta-Amyloiden im Gehirn fördert und damit die Entwicklung einer......
07.11.17
Morbus Parkinson: Narkolepsie­medikament GBH bessert Schlafeigenschaften
Zürich – Die zur Behandlung der Narkolepsie zugelassene Gammahydroxybuttersäure (GBH) hat in einer Phase-2-Studie in JAMA Neurology (2017; doi: 10.1001/jamaneurol.2017.3171) die Schlafstörungen von......
07.11.17
Kinder mit Schlafproblemen ruhen oft auch als Erwachsene schlecht
Münster – Wer als Kind schlecht schläft, hat auch als Erwachsener nicht selten Probleme. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) anlässlich ihrer 25.......
26.10.17
Schlafmangel erhöht Risiko auf Gestationsdiabetes
Chicago – Schwangere, die zu wenig Schlaf bekommen, erkranken einer Meta-Analyse in Sleep Medicine Reviews (2017; doi: 10.1016/j.smrv.2017.09.003) zufolge häufiger an einem Gestationsdiabetes. Die......
16.10.17
Warum wir bei Langeweile einschlafen
Tsukuba – Wenn wir uns langweilen, kann es schwierig werden, die Augen offen zu halten. Yo Oishi und seine Arbeitsgruppe an der University of Tsukuba haben im Nucleus Accumbens Neurone identifiziert,......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige